Viele Punkte standen auf der Agenda der Jahreshauptversammlung von „Wirtschaft Ostbevern“.

Bei der Versammlung in der Gaststätte Mersbäumer standen der 1. Vorsitzende Friedhelm Hösker und seine Vorstandskollegen nicht nur Rede und Antwort in Sachen Vereinsentwicklung, vielmehr freuten sie sich, das viele Mitglieder erschienen sind. Neben den obligatorischen Regularien gab es auch Statements der Lokalpolitiker.
„Wie die Landwirte, so müssen auch wir gemeinsam nachhaltig arbeiten, damit sich unser Image weiter verbessert“, sagte Friedhelm Hösker.

Viel haben die Aktiven aus dem Verein im letzten Jahr geleistet, etliches wurde angestoßen und einiges durch die Zukunftsbrille gesehen, wie die Berichte der Verantwortlichen offenlegten.

Neben dem Wirtschaftsfrühstück, den Blumenampeln und Weihnachtssternen als Zierde für den Ortskern sowie dem Nikolausbesuch beim Winterzauber beschäftigte auch das Last-Minute-Shoppen vor Weihnachten die Gewerbetreibenden. „Wir möchten gerne, dass das eine feste Institution wird“, meinte Vorstandsmitglied Dieter Schulze Zumkley. Im Weiteren blickte Friedhelm Hösker zufrieden auf die Premiere des Jungunternehmertreffens zurück. Ziel ist es, sowohl Jungunternehmern, Nachfolger oder auch Gründern eine Plattform des Kennenlernes und des sich besser vernetzens zu bieten. „Daraus können alle Beiteiligten auch viele Vorteile ziehen, so Hösker weiter.

Der aktuelle Vorstand v.l.: Friedhelm Hösker, Marlene Wietkamp, Norbert Horstmann,
Katrin Kisser, Dieter Schulze-Zumkley, Dr. Tobias Kisser, Michaela Weitkamp, Norbert Winter

Der Kastaniensonntag ist das Zugpferd im Veranstaltungskalender. Die Kosten dafür schnellten zwar beim letzten Mal in die Höhe, er wurde aber vom Vorstand nicht in Frage gestellt. Denn: „Da haben nicht nur wir Gewerbetreibenden etwas von“, stellte Marlene Wietkamp klar. Es sei auch eine Bereicherung für den ganzen Ort. Beim Kastaniensonntag im November wollen die Aktiven wieder etwas Neues in die Hand nehmen: eine knapp drei Meter hohe „Biber-Säule“ aus Metall, die später fest installiert als ständige Litfaßsäule dienen kann, wird zum Kastaniensammeln aufgestellt. Auf eine Eintragung in das Guinessbuch der Rekorde wird aus Kostengründen verzichtet, man will die Säule aber auch so zu einem Publikumsmagneten werden lassen.
Neu auf die To-do-Liste hat die Vereinigung das Kneipp-Becken genommen. Für dessen Durchführung konnte der Gewerbeverein die Nachbarschaft „Ziegenbrink“ als Unterstützung gewinnen. Neu soll auch die Aktion „Wirtschaft trifft Politik“ sein, eine Art Speed-Dating zwischen Lokalpolitikern und örtlichen Gewerbetreibenden, die für den Sommer geplant ist.
Dass es mal wieder Zeit ist für eine Gewerbeschau im Ort, meint der Vorstand ebenso. „Das sollten wir wieder ans Laufen kriegen“, so Friedhelm Hösker. Als Hauptorganisatorin ist Wirtschaftsförderin Michaela Weitkamp damit betraut. Ein Team um sie herum fand Hösker innerhalb der Besucherreihen. Es wird eine „Bauen und Leben“ sein, auf die sich Interessierte im nächsten Jahr freuen können.

„Durch genau solche Aktivitäten findet der Verein auch immer größeren Zuspruch“, freute sich Schriftführer Norbert Horstmann, der Verein hat über die letzten Jahre hinweg praktisch einen netto Zuwachs generieren können. Aktuell gehören ihm 127 Mitglieder an, das ist eine Steigerung von rund 44% in den letzten 5 Jahren.
Die Vorstandswahlen brachten neue Mitglieder in die Leitungsriege: Ihr Amt als erste stellvertretende Vorsitzende gab Marlene Wietkamp an Jessica Kock ab, Tobias Kisser übernimmt zukünftig die Aufgaben des Schriftführers von Norbert Horstmann. Wietkamp wie auch Horstmann bleiben dem Vorstand als Beisitzer mit besonderen Aufgaben erhalten.
Nach den Regularien traten die Lokalpolitiker Bernhard Everwin, Manfred Läkamp, Ulrich Lunkebein und Peter Eisel vor die Unternehmer und warfen in Kurzbeiträgen einen Blick auf die „Wirtschaftliche Zukunft Ostbeverns bis 2025“.